Über mich
Das Paradies ist eine Entscheidung ~ und alle Lösungen dafür sind längst da.
Mein Name ist Holger.
Für mich ist unsere Erde ein lebendiges Paradies. Ein Ort voller Wunder, voller natürlicher Schönheit und voller Möglichkeiten. Wenn wir manchmal nicht so handeln, als wäre sie ein Paradies, dann liegt das nicht daran, dass uns Wege fehlen. Die Wege sind da. Was oft fehlt, ist die klare Entscheidung, sie zu gehen.
Die Wahrheit ist: Die Lösung für ein paradiesisches Leben liegt längst in dir und mir. Sie ist präsent. Sie wartet nur darauf, dass wir sie leben.
Innenwelt
Als ich anfing, meine Gefühle zu verstehen, sie zu fühlen, statt sie zu verstecken, begann wahre Selbstliebe. Psychologie (aus dem Griechischen psyche = „Atem, Leben, Seele“) hilft uns dabei, uns selbst zu begreifen. Achtsamkeit heißt, wach im Augenblick zu sein. Meditation bedeutet, mit der eigenen inneren Welt in Frieden zu kommen.
Lebensrhythmen
Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, dass mein wahres Lebensgefühl nicht in der Welt der Termine, Erwartungen und Ablenkungen entsteht, sondern dort, wo alles Leben seinen Ursprung hat: in der Natur. Als ich begann, mich wieder bewusst auf sie einzulassen – beim Spazierengehen, beim Meditieren, beim Umarmen von Bäumen – kehrte etwas zu mir zurück, das ich fast vergessen hatte. Dieses warme, ursprüngliche Gefühl des Verbundenseins. Ein inneres Gehalten-Sein, das keiner einem geben kann, sondern nur das Leben selbst.
Je mehr Zeit ich draußen verbrachte, desto deutlicher spürte ich: Die Natur trägt ein Wissen in sich, das uns seit Anbeginn führt. Die alten Hermetiker nannten es das Prinzip des Rhythmus – ein ewiges Ein- und Ausatmen des Universums. Tag und Nacht, Wachsen und Ruhen, Gebären und Loslassen. Auch die Biologie sagt dasselbe: Jede Zelle, jedes Herz, jeder Baum folgt einem natürlichen Takt.
Das war für mich ein Wendepunkt. Ich bemerkte, wie sehr mein Körper, mein Geist und meine Seele nach Pausen verlangten. Pausen sind kein Stillstand. Pausen sind Heilung. Die Natur macht sie vor: Kein Baum wächst das ganze Jahr. Kein Thier ist immer aktiv. Selbst das Meer atmet in Gezeiten.
Als ich begann, Pausen nicht als Schwäche zu sehen, sondern als Theil meines Lebensgefühls, kehrte die Klarheit zurück. Meine Intuition wurde wieder hörbar. Meine Impulse wurden ruhiger und zugleich kraftvoller. Ich fühlte mich nicht länger gegen das Leben, sondern mit dem Leben.
Heute weiß ich:
Wenn ich im Einklang mit den natürlichen Zyklen bin, entsteht ein Lebensgefühl, das mich trägt. Ein Gefühl von innerer Freiheit, von Vertrauen, von einem sanften „Ja“ zu mir selbst. Es ist das Lebensgefühl, das Thoth als harmonischen Tanz von Körper, Geist und kosmischem Rhythmus beschreibt.
Und genau dieses Lebensgefühl möchte ich weitergeben – weil es der Schlüssel ist, mit dem wir uns selbst und unsere Welt wieder wirklich spüren.
Außenwelt
Im Miteinander gestalten wir Lebensräume, kreativ und im Einklang mit der Natur. Natürliche Baumaterialien, bewusster Konsum und co-kreatives (lateinisch co = „gemeinsam“, creare = „erschaffen“) Handeln zeigen uns, dass Verbundenheit der Schlüssel ist.
Die Wahrheit ist: Die Lösung für ein paradiesisches Leben liegt längst in dir und mir. Sie schläft nicht – sie wartet nur darauf, dass wir sie leben.
Ein Stück meiner eigenen Reise
Lange Zeit fühlte ich mich innerlich getrennt – von mir selbst, von meinen Impulsen, von meiner Intuition. Dann entdeckte ich Meditation und den verbundenen Atem. Verbundener Atem bedeutet, ohne Pausen zu atmen, sodass Ein- und Ausatmen zu einem fließenden Kreis werden.
Mit jedem Atemzug begann ich, alte Spannungen zu lösen. Ich spürte wieder Vertrauen – in mich, in meine Wahrnehmung, in diese leise innere Stimme, die wir Intuition nennen (aus dem Lateinischen intueri = „nach innen schauen“).
Durch das Atmen fand ich heim zu mir. Ich begriff, dass die Antwort nicht draußen wartet. Sie wächst in uns, wie ein Samen, der nur genug Licht und Raum braucht.
Jetzt lade ich dich ein, diesen Weg miteinander weiterzugehen – schöpferisch, mutig, liebevoll und im Rhythmus des Lebens. Denn das Paradies beginnt immer dort, wo wir uns dafür entscheiden.
