Emotionen unterdrücken war gestern: Dein Weg zur Freiheit

unterdrückte Emotionen Titelbild

Darauf kannst du dich freuen:

👌 Du lernst, warum das Verdrängen von Gefühlen deinem Körper schadet und wie du die Signale richtig deutest.
👌 Ich zeige dir praktische Wege und Übungen, wie du deine emotionale Last sicher abwirfst.
👌 Wir schauen uns an, wie du durch echte Selbstannahme zu mehr Lebendigkeit und innerem Frieden gelangst.

Hast du dich schon einmal gefragt, warum wir eigentlich versuchen, unterdrückte Emotionen wie einen schweren Ball unter Wasser zu halten? Es kostet uns so viel Kraft, und doch ploppen sie immer wieder an die Oberfläche, meistens genau dann, wenn wir es am wenigsten gebrauchen können. Viele von uns haben schon früh gelernt, dass es einfacher scheint, Gefühle zu unterdrücken, anstatt sich dem Sturm im Inneren zu stellen. Aber sag mal, wo geht die ganze Energie eigentlich hin, wenn wir sie einfach nur wegdrücken? Wir glauben oft, wir seien stark, wenn wir nichts zeigen, doch in Wahrheit bauen wir einen inneren Staudamm auf, der irgendwann Risse bekommt. Es ist an der Zeit, dass wir uns fragen, ob dieses ständige Festhalten uns wirklich schützt oder ob es uns nur daran hindert, wirklich frei zu atmen und die volle Farbskala des Lebens zu spüren.

Die Wurzeln des Schweigens: Warum wir unsere Gefühle wegsperren

Warum haben wir eigentlich gelernt, dass manche Gefühle „gut“ und andere „böse“ sind? Wer hat uns das beigebracht? Oft beginnt dieses Muster bereits in der Kindheit, wenn uns vermittelt wurde, dass Weinen schwach sei oder Wut ungezogen. Wir entwickeln das unterdrücken von Gefühlen als einen vermeintlichen Schutzmechanismus, um dazuzugehören oder geliebt zu werden. Doch was passiert mit dem kleinen Kind in uns, das einfach nur gesehen werden wollte? Wir gewöhnen uns an, bestimmte Gefühle wie Scham oder tiefe Traurigkeit in den Keller unserer Seele zu sperren. Dabei übersehen wir ganz oft, dass diese Emotionen eigentlich nur Boten sind, die uns etwas Wichtiges über unsere Bedürfnisse erzählen wollen. Wenn wir die Tür zu diesem Keller immer fest verschlossen halten, verlieren wir schleichend den Kontakt zu unserem wahren Kern und wundern uns später, warum sich das Leben so grau und schwer anfühlt.

Was passiert, wenn man seine Emotionen unterdrückt?

Wenn du einen Fluss anstaut, wohin fließt dann das ganze Wasser? Glaubst du, die Wut verschwindet einfach, nur weil wir die Tür vor ihr schließen? Die Wissenschaft ist sich hier ziemlich einig: Das limbische System in unserem Gehirn, besonders die Amygdala, reagiert auf emotionale Reize, egal ob wir sie ignorieren oder nicht. Eine Studie der Stanford University(Emotionsregulation) zeigt deutlich, dass das Unterdrücken von Emotionen die physiologische Erregung sogar steigert, anstatt sie zu senken. Das bedeutet, während du nach außen hin cool bleibst, rast dein Herz und dein Blutdruck steigt. Dieses ständige Gefühle verdrängen ist für deinen Organismus purer Stress. Wenn du dich fragst, warum du dich so oft erschöpft fühlst, könnte es daran liegen, dass dein System rund um die Uhr damit beschäftigt ist, diesen emotionalen Druckdeckel festzuhalten, was deine gesamte psychische Gesundheit massiv beansprucht.

In einem Artikel auf Hola Health( Wie sich emotionale Unterdrückung auf Ihren Körper auswirkt) wird eindrücklich erklärt was die Folgen von unterdrückten Emotionen sein können..

Meine größten Hürden mit unterdrückten Emotionen

In meiner eigenen Geschichte war das Gefühle unterdrücken jahrezehntelang meine absolute Spezialdisziplin. Ich dachte, wenn ich einfach funktioniere und lächle, dann existieren die dunklen Wolken in mir nicht. Meine größte Hürde war die Angst, dass mich eine Lawine überrollt, sobald ich auch nur ein bisschen Trauer zulasse. Ich hatte panische Angst vor dem Kontrollverlust. Erst als ich anfing, die unterdrückte Wut in mir nicht mehr als Feind, sondern als missverstandenen Freund zu sehen, änderte sich alles. Es war ein harter Weg, anzuerkennen, dass meine vermeintliche Stärke eigentlich nur eine dicke Mauer aus Angst war. Ich musste lernen, dass ich nicht zerbreche, wenn ich Emotionen und Gefühle zu lasse. Die wahre Herausforderung war es, die Stille auszuhalten und nicht sofort zum Handy, PC zum Essen oder zur Arbeit zu greifen, um die aufkommenden negativen Gefühle sofort wieder zu betäuben.

Wie du die und deinen Gefühlen und Emotionen näher kommen kannst erfährst du in diesen weiteren Artikeln in meinem Blog:

Wenn die Seele den Körper ruft: Unterdrückte Emotionen & Symptome

Sag mir, warum fängt mein Herz eigentlich an zu klopfen, wenn ich eigentlich ganz still sein will? Was will mir mein Körper flüstern, wenn ich nicht zuhöre? Wenn wir unsere Gefühle zu unterdrücken versuchen, sucht sich die Energie einen anderen Weg – oft direkt in unsere Organe oder Muskeln. Das ist kein Hokuspokus, sondern nennt sich psychosomatisch. Dein Körper ist der Spiegel deiner Seele; er lügt nie. Wenn du über lange Zeit Emotionen unterdrücken willst, beginnt dein Körper, lautstarke Warnsignale zu senden. Er versucht, deine Aufmerksamkeit zu erzwingen, weil du die leisen Signale deiner Intuition ignoriert hast. Es ist fast so, als würde dein Körper für dich schreien, weil du selbst verstummt bist.

Unterdrückte Emotionen körperliche Symptome

Wieso fühlt sich mein Nacken so fest an, als würde ich eine schwere Last tragen? Kann ein Gefühl wirklich so schwer wie ein Stein sein? Wenn wir chronisch unter Anspannung stehen, manifestieren sich diese Blockaden oft als chronische Schmerzen oder Migräne. Dein Nervensystem ist in ständiger Alarmbereitschaft, was auf Dauer sogar dein Immunsystem schwächen kann. Es ist faszinierend und erschreckend zugleich, wie sehr das Festhalten an altem Groll oder ungeweinten Tränen unsere physische Vitalität einschränkt und regelrechte körperliche Blockaden erschafft.

Unterdrückte Emotionen Symptome: Die Sprache der Seele

Warum fühle ich mich manchmal ganz leer, obwohl doch eigentlich alles da ist? Wo verschwindet die Freude hin, wenn ich die Traurigkeit wegschicke? Das Problem ist: Wir können unsere Gefühle nicht selektiv betäuben. Wenn wir die negativen Emotionen wegdrücken, kappen wir gleichzeitig unsere Fähigkeit, tiefe Freude und Begeisterung zu empfinden. Das kann sich in psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder einer allgemeinen emotionalen Taubheit äußern. Oft führt das ständige Unterdrücken dazu, dass wir uns von uns selbst entfremdet fühlen, als würden wir nur noch eine Rolle in einem Film spielen, der uns gar nicht gehört.

Ein rätselhaftes Vergessen: Gedächtnisverlust durch unterdrückte Emotionen

Kann es sein, dass unser Kopf manche Türen zuschließt, um uns zu schützen? Aber was verlieren wir, wenn wir den Schlüssel wegwerfen? Es gibt Hinweise darauf, dass verdrängte Erlebnisse und der damit verbundene Stress das Gehirn so stark beanspruchen, dass die Gedächtnisleistung leidet. Wenn die Amygdala ständig „Gefahr“ schreit, hat der Hippocampus – zuständig für unser Gedächtnis – Schwierigkeiten, Informationen richtig zu verarbeiten. Manchmal ist das Vergessen ein Schutzmechanismus des Gehirns bei einem Traumata, doch oft führt es dazu, dass wir uns auch an die schönen Momente nicht mehr klar erinnern können, weil unser Fokus nur noch auf emotionalem Überleben liegt.

Den Staudamm brechen: Unterdrückte Emotionen lösen

Was wäre, wenn wir keine Angst mehr vor der Flut hätten? Wie fühlt es sich an, wenn der Druck plötzlich nachlässt? Der erste Schritt, um unterdrückte Emotionen lösen zu können, ist die Akzeptanz. Es geht darum, den Widerstand aufzugeben und zu sagen: „Ja, du darfst jetzt da sein.“ Wenn wir aufhören zu kämpfen, kann das Nervensystem endlich wieder regulieren. Es ist wie ein tiefes Ausatmen nach einem langen Sprint. Du musst nicht alles auf einmal lösen; es reicht, wenn du beginnst, den Raum in dir ein kleines Stückchen weiter zu machen. In der Lehre des Thoth heißt es sinngemäß, dass wie oben so auch unten, wie innen so auch außen alles in Harmonie schwingen möchte – und diese Harmonie findest du nur, wenn du deine innere Wahrheit nicht länger verleugnest.

Wege in die Freiheit: Unterdrückte Emotionen befreien

Warum brauchen wir manchmal einen sicheren Raum und einen andere Person, um uns selbst wiederzufinden? Manchmal ist die Last allein zu schwer, und eine Psychotherapie kann helfen, die alten Knoten behutsam zu lösen. Ob durch Gespräche, Körperarbeit oder Ansätze wie EMDR – es gibt viele Wege, um wieder mit seinen Emotionen in Kontakt zu kommen. Es ist ein Akt der Selbstliebe, sich Unterstützung zu suchen, um die schwierigen Emotionen zu sortieren. Wenn wir uns anderen öffnen, verlieren die Dämonen in unserem Kopf oft ihren Schrecken, weil sie im Licht der Aufmerksamkeit plötzlich viel kleiner und handhabbarer werden als in der dunklen Isolation unseres Schweigens.

unterdrückte Emotionen
Photo von Ulrike May via Pixabay

Fühlen lernen: Hilfreiche Emotionen zulassen Übungen

Wenn dein Körper ein Musikinstrument wäre, welchen Ton würde er wohl heute spielen wollen? Warum probieren wir nicht einfach mal aus, wie das klingt? Hier sind ein paar einfache Wege, um wieder weicher zu werden:

  • Atemübungen: Atme tief in den Bauch und stelle dir vor, wie du mit jedem Ausatmen ein Stückchen Enge loslässt.
  • Achtsamkeit: Richte deine Aufmerksamkeit ohne Bewertung auf das Hier und Jetzt und spüre einfach, wo in deinem Körper es gerade kribbelt oder drückt.
  • Journaling: Schreibe deine Gefühle und Gedanken ungefiltert auf, um sie aus deinem System auf das Papier zu bringen.

Indem du lernst, deine Emotionen besser wahrzunehmen, gibst du ihnen die Chance, einfach durch dich hindurchzufließen, anstatt in dir stecken zu bleiben. Das Üben von Selbstmitgefühl ist dabei wie ein Balsam für deine Seele, der es dir ermöglicht, auch die unangenehmen Gefühlen mit Sanftheit zu betrachten, anstatt sie sofort wieder bewerten oder wegdrücken zu wollen.

Es gibt eine Übung, die wie ein sanfter Schlüssel für deinen inneren Staudamm wirkt. Sie hilft dir dabei, das Nervensystem von „Überlebenskampf“ auf „Sicherheit“ umzuschalten. Erst wenn dein Körper sich sicher fühlt, traut sich die Seele, Emotionen zuzulassen.

Wir nutzen hierfür die sogenannte „Vagus-Atemtechnik“ (auch 4-7-8-Atmung genannt), kombiniert mit einer bewussten Körperwahrnehmung.

Die Übung: Das sanfte Lösen des inneren Ankers

Diese Übung hilft dir, den Raum in dir weit zu machen, damit unterdrückte Gefühle nicht mehr gegen eine verschlossene Tür hämmern müssen.

  1. Finde deinen Platz: Setze dich aufrecht hin oder lege dich flach auf den Rücken. Lege eine Hand auf dein Herz und die andere auf deinen Bauch, direkt unter den Bauchnabel.
  2. Sokratische Neugier: Bevor du startest, frage dich ganz still: „Wo in meinem Körper wohnt gerade die meiste Spannung? Fühlt sie sich warm an oder kalt? Wie viel Platz würde sie wohl einnehmen, wenn ich sie ließe?“
  3. Die Einatmung (Zähle bis 4): Atme tief und sanft durch die Nase ein. Spüre, wie sich deine Bauchdecke hebt. Stell dir vor, du atmest pures, goldenes Licht ein, das bis in die engsten Winkel deiner Anspannung fließt.
  4. Die Atempause (Zähle bis 7): Halte den Atem an. Nicht mit Druck, sondern ganz entspannt. In dieser Stille darf alles, was verdrängte Energie ist, einfach nur existieren. Du hältst den Raum für dich selbst.
  5. Die lösende Ausatmung (Zähle bis 8): Atme mit einem hörbaren Seufzen oder einem sanften „Pfff“-Geräusch durch den Mund aus. Lass die Ausatmung doppelt so lange dauern wie das Einatmen. Stell dir vor, wie die unterdrückte Wut oder die Traurigkeit mit dem Atem nach draußen fließen darf.
  6. Wiederholung: Mache das Ganze für etwa 4 bis 5 Zyklen.

Warum das so gut funktioniert

Durch das lange Ausatmen signalisierst du deinem Gehirn (speziell dem limbischen System), dass keine Gefahr besteht. Die Amygdala beruhigt sich. In diesem Zustand der Sicherheit beginnt dein Körper, die chronisch gehaltene Muskelspannung loszulassen. Es ist oft der Moment, in dem plötzlich eine Träne fließt oder ein tiefer Seufzer kommt – ein Zeichen, dass sich Emotionen befreien.

Richte deine Aufmerksamkeit währenddessen immer wieder darauf, ob du den Widerstand gegen das Gefühl ein Stückchen aufgeben kannst. In der Lehre des Thoth ist alles Schwingung – indem du atmest, bringst du die festgefrorene Energie deiner Emotionen wieder in einen fließenden, harmonischen Rhythmus.

Kleiner Tipp: Erschrick nicht, wenn währenddessen plötzlich ein bestimmtes Bild oder ein alter Gedanke auftaucht. Das ist dein Inneres, das dir sagt: „Danke, dass du endlich zuhörst.“

Dein kleines Ritual um unterdrückte Emotionen loszulassen

Ein Ritual ist wie ein heiliger Rahmen, den du um eine Handlung ziehst. Es signalisiert deinem Unterbewusstsein: „Jetzt ist die Zeit für mich, jetzt bin ich sicher.“ Wenn du die Atemübung in ein tägliches Ritual einbettest, wird es dir viel leichter fallen, auch mit schwierigen Emotionen sanft umzugehen.

Hier ist ein Vorschlag für dein persönliches „Freiheits-Ritual“, das du am besten morgens nach dem Aufstehen oder abends vor dem Schlafen durchführst:

Das Ritual der inneren Weite

1. Den Raum bereiten Suche dir einen Platz, an dem du für zehn Minuten ungestört bist. Zünde vielleicht eine Kerze an oder öffne das Fenster für frische Luft. In der Lehre des Thoth ist Licht ein Symbol für Erkenntnis – das Licht der Kerze kann dir helfen, das Dunkle in dir (deine verdrängte Energie) neugierig zu betrachten, ohne davor wegzulaufen.

2. Die sokratische Bestandsaufnahme Setze dich hin und frage dich ganz kindlich: „Wenn mein Herz heute ein Wetterbericht wäre, wie würde er lauten? Gibt es Gewitterwolken oder ist es eher ein nebliger Morgen?“ Versuche nicht, das Wetter zu ändern. Schau es dir einfach nur an. Das ist der erste Schritt, um Gefühle zu anerkennen, anstatt sie sofort wieder in die Tiefe zu drücken.

3. Die Verkörperung durch die 4-7-8-Atmung Führe nun die Atemübung durch, die ich dir oben beschrieben habe. Während du bis 8 ausatmest, stelle dir vor, wie du die unterdrückten Gefühle wie Rauch aus deinem System entlässt. Spüre dabei ganz bewusst in deinen Körper hinein:

  • Lockere deinen Kiefer (dort sitzt oft die unterdrückte Wut).
  • Lass deine Schultern sinken.
  • Erlaube deinem Bauch, ganz weich zu werden.

4. Das Siegel der Annahme Lege zum Abschluss beide Hände flach auf dein Brustbein. Sprich leise oder in Gedanken: „Ich gebe dem, was ist, den Raum zu geben, den es braucht. Ich bin sicher.“ Damit beendest du das Ritual und kehrst in deinen Alltag zurück.

Warum dieses Ritual deine Hürden abbaut

Indem du dieses Ritual regelmäßig wiederholst, trainierst du dein Nervensystem. Du gewöhnst dich daran, dass emotionen zulassen keine Gefahr bedeutet, sondern eine Befreiung ist. Die Hürde, dass du dich von einer „Gefühlslawine“ überrollt fühlst, wird kleiner, weil du jeden Tag ein bisschen Druck aus dem Kessel nimmst. So verhinderst du, dass sich Emotionen chronisch in deinem Körper festsetzen und psychosomatische Beschwerden verursachen.

Du wirst merken, dass du nach einiger Zeit viel schneller spürst, wenn du beginnst, Gefühle zu vermeiden, und kannst dann sofort mit einem tiefen Atemzug gegensteuern.

Durch die Lehre des Gleichgewichts zum lebendigen Fühlen ~ die Quintessenz für dein Wohlbefinden

Ist es nicht eigentlich ein großes Geschenk, alles fühlen zu dürfen – auch das Schwere? Bist du bereit, die Maske abzunehmen und einfach nur zu sein? Wahre Freiheit entsteht, wenn wir die Polarität des Lebens anerkennen, so wie es das hermetische Prinzip des Rhythmus lehrt: Alles fließt, aus und ein. Wenn du lernst, deine Emotionen zuzulassen, erlaubst du dem Leben, wieder in seiner ganzen Fülle durch dich hindurchzuströmen. Es geht nicht darum, nur noch glücklich zu sein, sondern darum, wieder ganz zu werden. Wenn du aufhörst, deine Gefühle zuzulassen, schneidest du dich vom Fluss des Lebens ab. Vertraue darauf, dass du stark genug bist, jede Welle zu reiten, und dass nach jedem Sturm auch wieder eine tiefe Ruhe kommen wird, die dich nährt und stärkt.

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Photo von Sabine Kroschel via Pixabay

Häufig gestellte Fragen zu unterdrückte Emotionen

Wie erkenne ich, ob ich meine Emotionen unterdrücke?

 Achte auf körperliche Signale wie ständige Verspannungen, ein Engegefühl in der Brust oder eine unerklärliche innere Leere. Wenn du oft merkst, dass du bei Kleinigkeiten überreagierst oder dich emotional taub fühlst, könnte das ein Hinweis auf unterdrückte Gefühle sein.

Können unterdrückte Emotionen wirklich krank machen?

 Ja, das ständige Unterdrücken von Gefühlen versetzt den Körper in Dauerstress. Dies kann zu verschiedenen körperlichen Beschwerden führen, von Magenproblemen bis hin zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, da die psychische Belastung sich physisch manifestieren kann.

Was ist der erste Schritt, um Emotionen wieder zuzulassen?

Der erste Schritt ist die Entscheidung, nicht mehr wegzusehen. Beginne mit kleinen Momenten der Achtsamkeit und frage dich mehrmals am Tag: „Was fühle ich gerade wirklich?“ Gib diesem Gefühl für einen Moment Raum zu geben, ohne es sofort verändern zu wollen.

Wie äußern sich unterdrückte Emotionen?

Hast du dich jemals gefragt, ob dein Körper eine eigene Sprache spricht, wenn deine Worte verstummen? Wenn wir versuchen, den Deckel auf unsere Innenwelt zu pressen, beginnen sich oft psychische Symptome zu zeigen, die wie ein ungeduldiges Klopfen an der Tür wirken. Deine Emotionen verschwinden nicht einfach, nur weil du sie ignorierst, sie suchen sich andere Wege, um die Emotionen sichtbar zu machen. Das kann sich in einer ständigen inneren Unruhe, plötzlicher Gereiztheit oder einer tiefen Erschöpfung äußern, für die es scheinbar keinen Grund gibt. Es ist, als würde die Energie, die du zum Unterdrücken aufwendest, dein gesamtes System in einen Alarmzustand versetzen, der dich innerlich auslaugt.

Wie merkt man, dass man Gefühle unterdrückt?

Woran erkennst du eigentlich, ob du gerade wirklich ruhig bist oder ob du dich nur emotional taub gestellt hast? Ein deutliches Zeichen ist es, wenn du merkst, dass du Schwierigkeiten hast, echte Emotionen zu verstehen oder sie überhaupt in dir Emotionen zu finden. Vielleicht fühlst du dich wie hinter einer dicken Glasscheibe vom Leben getrennt. Wenn Gefühle wie Angst oder Trauer auftauchen und du sofort den Drang verspürst, dich abzulenken – sei es durch Arbeit, Essen, Computer oder das Handy –, dann ist das oft ein Signal deines Systems, dass du versuchst, eine unangenehme Wahrheit zu umgehen. Warum haben wir eigentlich so viel Angst vor der Stille, in der diese Gefühle flüstern könnten?

Was sind Beispiele für die Unterdrückung von Emotionen?

Wie oft sagen wir eigentlich „Es ist alles okay“, während sich unser Magen zusammenzieht? Ein klassisches Beispiel ist das Herunterschlucken von Ärger im Job, um professionell zu wirken, bis sich dieser Ärger als Verspannung im Nacken manifestiert. Oder denk an die Momente, in denen wir uns verbieten zu weinen, weil wir „stark“ sein wollen, und stattdessen eine diffuse Traurigkeit spüren, die uns tagelang wie ein Schatten folgt. Auch das ständige Lächeln, um andere nicht zu belasten, während man sich innerlich einsam fühlt, ist eine Form, wie wir lernen, unsere wahren Emotionen zu unterdrücken. Wir bauen Mauern aus Selbstbeherrschung, aber wer schützt uns eigentlich vor der Kälte innerhalb dieser Mauern?

Was bedeutet es, Emotionen zu unterdrücken?

Bedeutet das Wegschieben eines Gefühls wirklich, dass wir die Kontrolle haben, oder kontrolliert das weggeschobene Gefühl am Ende uns? Emotionen zu unterdrücken bedeutet im Kern, einen Teil deiner eigenen Lebendigkeit abzuschneiden. Es ist ein energetischer Kraftakt, der dein Nervensystem chronisch belastet und auf Dauer sogar echte Angstzustände hervorrufen kann, weil das Unterdrückte ständig gegen die Oberfläche drängt. Es bedeutet, die Kommunikation mit deiner Seele einzustellen. Wenn wir verstehen, dass Gefühle nur fließende Energie sind, erkennen wir: Das Unterdrücken ist wie der Versuch, den Wind in einen Käfig zu sperren – es erzeugt nur Lärm und Reibung, aber niemals echten Frieden.

Quellenangabe:
Titelbild:
Photo von Chris Geirman via Unsplash

Was denkst du darüber – hast du schon einmal gespürt, wie befreiend es sein kann, wenn unterdrückte Emotionen endlich fließen dürfen, oder was hält dich noch davon ab? Schreib mir deine Erfahrungen gerne in die Kommentare, ich freue mich riesig auf einen inspirierenden Austausch mit dir!

Autor

  • Lebensgefühl

    Manchmal reicht ein Moment der Stille, um zu spüren, wohin das Herz ruft. So begann mein Weg zurück zu mir selbst. Durch Meditation, bewusstes Atmen, inneres Wahrnehmen und liebevolles Schreiben öffnete sich in mir ein warmes Heimkommen. Diese lichtvolle Kraft ~ die nach der Lehre des Thoth in jedem Herzenswesen schlummert ~ möchte ich mit dir theilen. Oft liegt sie nur unter Alltag und alten Geschichten verborgen.

    Auf meinem Blog findest du Inspiration rund um Selbstliebe, Heilung, Bewusstsein und die Rückkehr zur eigenen Natur. Die Antworten, die du suchst, tragen deine Seele und dein inneres Wissen bereits in sich. Wenn der Gedanke an eine lebendige, liebevolle Klarheit in dir schwingt, lade ich dich ein, meine Seite zu erkunden. Dort begleiten dich Impulse und Weisheiten, die dir helfen, deinen Weg des Lichts Schritt für Schritt zu entfalten – im Rhythmus deiner Seele und im Einklang mit dem kosmischen Wissen des Thoth.

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